Jugendfeuerwehr im 24 Stunden Einsatz

Geschrieben von Mario Preller.

 Die Jugendfeuerwehr Markkleeberg – West führt jedes Jahr mit ihren Jugendlichen einen 24 Stunden Dienst durch, um dem Feuerwehrnachwuchs einen Eindruck vom Arbeitsalltag eines (Berufs-) Feuerwehrmann/ frau zu vermitteln und das bereits Erlernte in diese Aufgabe einzubringen.

Unter Anleitung der Jugendwarte und Unterstützung von Kameraden der aktiven Abteilung traten die Feuerwehranwärter am Freitag den 14. September 2018 ihren Dienst im Gerätehaus Markkleeberg – West an. Ein straffer Dienstplan regelte nicht nur Ausbildungsinhalte, sondern auch wer für wirtschaftliche Arbeiten wie den Küchendienst verantwortlich ist.

Zum Feuerwehralltag gehört mit Retten, Löschen, Schützen und Bergen auch das Einsatzgeschehen. Um 18:20 Uhr führte ein erster Alarm die Nachwuchsmannschaft unter Anleitung der Erwachsenen zu einem ausgelösten Brandmelder im Gymnasium Markkleeberg. Kurz darauf wurde die Jugendfeuerwehr zu einer Tragehilfe in die August Bebel Straße gerufen bei dem Teamgeist, Ausdauer und Muskelkraft gefragt waren.

Nach dem Abendessen stand Dienstsport und Entspannung auf dem Plan, bis sie gegen 20:00 Uhr zu einem weiteren Einsatz gerufen wurde. Auf dem Feuerwehrübungsplatz in der Zöbigker Straße brannte ein Gebüsch, das sich bei der Anfahrt als kleine Gartenlaube herausstellte. Professionell wurde durch die Jugendlichen der Löschangriff durchgeführt und eine Person gerettet.

 

Nach diesem Einsatz war Zapfenstreich und Nachtruhe für die Jugendfeuerwehr, die nur einmal durch einen realen Einsatzalarm der Feuerwehr Markkleeberg gestört wurde.

 

Am nächsten Morgen fuhr die Jugendabteilung, gestärkt durch ein gutes Frühstück zum Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Markkleeberg – Gaschwitz. Bei den dort stattfindenden Wettkämpfen konnte die Jugendfeuerwehr Markkleeberg – West zwei Mannschaften stellen und belegten in der Gesamtwertung den 1. und 2. Platz in der Gesamtwertung. 

 

Auch wenn die Einsätze an diesem 24 Stunden Dienst nur „kleine“ Einsatzübungen waren bekamen die Jugendlichen einen guten Eindruck von der Arbeit einer Feuerwehr. Alle Jungen und Mädchen konnten in den 24 Stunden erleben wie jahrelang erworbenes Wissen und Fähigkeiten im Jugendfeuerwehrdienst auf die aktive Zeit in der Freiwilligen Feuerwehr Markkleeberg vorbereitet.

 

Gemeinsame Bootsausbildung auf dem Zwenkauer See

Geschrieben von Rene Leuckert.

Am 01. September nahm eine Bootsbesatzung der Feuerwehr Markkleeberg mit dem Rettungsboot an einer Ausbildungsmaßnahme des Landkreises auf dem Zwenkauer See teil. Unter Leitung des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Alexander Hecking trafen sich dort die Feuerwehren aus Zwenkau, Markranstädt, Frohburg, Großpösna und Markkleeberg sowie die Wasserwacht des DRK. Zunächst wurde die Technik und Ausrüstung der Einheiten vorgestellt, damit die Kameraden bei gemeinsamen Einsätzen auf den Gewässern des Neuseenlandes optimal zusammen arbeiten können. Anschließen wurden die Boote zu Wasser gelassen und an zwei Ausbildungsstationen verschiedene Einsatzsenarien geübt. Zum einen galt es einen verunfallten Taucher zu retten. Dabei wurden verschiedene Techniken des an Bord holens ausprobiert. Die Taucher der Zwenkauer Tauchbasis stellten dabei ihre Ausrütung vor und erklärten das Vorgehen bei Tauchunfällen. An der anderen Station erklärte der Segelclub Zwenkau die Besonderheiten von Sportsegelbooten. Anschließend wurde das Aufrichten eines gekenterten Segelbootes geübt. Weiterhin konnten sich die Bootsbestatzungen ihre Ortskenntnis auf dem Zwenkauer See erweitern. Nachdem die Boote wieder aus dem Wasser geholt waren, endete der erfolgreiche Ausbildungstag mit einem gemeinsamen Mittagessen auf der Feuerwache Zwenkau.

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Einladung zum Tag der offenen Tür in Markkleeberg - West

Geschrieben von Mario Preller.

Auch in diesem Jahr begrüßt die Freiwillige Feuerwehr Markkleeberg - West wieder alle Interessierten, zum Tag der offenen Tür im Gerätehaus in der Rosa - Luxemburg Straße 11a.

Im Zeitraum von 10:00 bis 16:00 Uhr bieten die Kameradinnen und Kameraden vielen Höhepunkte für Technikbegeisterte, Freunde der Feuerwehr und Hilfsorganisationen oder einfach nur Hungrige die etwas deftiges aus der Feldküche essen möchten.

Neben der Johanniter-Unfall- Hilfe wird uns die Polizei Sachsen unterstützen.

Für die Musikfreunde wird eine Breakdancegruppe auftreten und wer möchte kann ein Erinnerungsfoto mit nach Hause nehmen.

Kulinarische Erlebnisse für Groß- und Klein gibt es beim Kuchenbasar, bei Kräbelchen Stand, Feldküche, Grill und Zapfanlage.

An der Bastel- und Spielstation ist bestimmt für jeden was dabei,

Wir freuen uns auf Ihren Besuch am
25. August 2018

 

 

 

                 

Tag der offenen Tr 2018 

Dorffest in Wachau

Geschrieben von Arndt Spitzner.

Die Ortsfeuerwehr Markkleeberg-Wachau, die LAG Wachau/Störmthal und weitere unterstützende Partner luden am 16.06.2018 zum Dorffest 2018 im Ortsteil Wachau/Auenhain.

Bereits ab 9:00 Uhr starteten Teams aus Rötha, Markkleeberg-West und Wachau zum Wettkampf der Jugendfeuerwehren. Als dann der Stadtfanfarenzug Markkleeberg durch den Ort gezogen war konnte der Oberbürgermeister der Stadt Markkleeberg Karsten Schütze gemeinsam mit der sächsischen Erntekönigin Anja II. Das Dorffest eröffnen. Bis ca. 17:00 Uhr lockten verschiedene Aktivitäten zahlreiche Besucher bei besten Wetter auf das Festgelände. Unter anderem konnten der Chor der Grundschule Markkleeberg-Ost sowie das Orchester der Feuerwehr Leipzig auf der Bühne begrüßt werden. Neben viel Technik von Feuerwehr, THW und Landwirtschaft zum Anfassen, konnte man an verschiedenen Rundfahrten teilnehmen. Am Abend wurde das Fest vom Auftritt der Liveband Tapetenwexxel gekrönt welche bis tief in die Nacht hinein für beste Stimmung sorgte. 

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Neue Kommunikationseinheiten

Geschrieben von Rene Leuckert.

Um sich bei Bränden und Gefahrstoffeinsätzen vor Brandrauch und giftigen Stoffen zu schützen, tragen die Frauen und Männer der Feuerwehr Markkleeberg bei diesen Einsätzen ein Atemschutzgerät.

In der Vergangenheit war es sehr schwierig, den Feuerwehrmann oder die Feuerwehrfrau, in einem solchen Einsatz richtig zu verstehen. Die Stimme wurde durch Vollmaske und Atemanschluss stark gedämpft, in Verbindung mit Nebengeräuschen am Einsatzort war auch eine Meldung über ein Funkgerät nur schwer zu verstehen. Zusätzlich zu Hitze und der schweren körperlicher Arbeit, strengte das laute Sprechen unter der Vollmaske darüber hinaus an.

Dies ändert sich nun, die Stadt Markkleeberg hat acht Kommunikationseinheiten für den Atemschutzeinsatz beschafft.
Das Modul wird durch wenige Handgriffe an der Atemschutzmaske angebracht und ermöglicht so über eine Funkverbindung eine störungsfreie Verbindung zwischen den Atemschutztrupps, dem Einsatzleiter und der Atemschutzüberwachung.

Das System ermöglicht:

  • Kommunikation trotz lauter Umgebungsgeräusche durch digitale Geräuschreduzierung
  • Sprachverstärker und Filterfunktion für Atemgeräusche
  • Ohrhörer für eine bessere Erreichbarkeit
  • Mehrere redundante Kommunikationswege
  • einfache Handhabung und Montage

Die Kosten dafür belaufen sich auf insgesamt 8.000 Euro. Die Hälfte der Kosten hat der Landkreis Leipzig als Fördermittel für Feuerwehren bewilligt. Die 4.000 Euro sind eine Zuwendung des Freistaates Sachsen laut Richtlinie Feuerwehrförderung. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

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Text: M.Preller / Fotos: R.Leuckert