Einsatzübung des Gemeindeverbandes

Geschrieben von Rene Leuckert.

Am 07.10.2017 wurden gegen 10:00 Uhr die Feuerwehren Gaschwitz, Wachau und Markkleeberg West zu einem Gebäudebrand im alten Gutshaus Gaschwitz alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass im stark verrauchten Gebäude 11 Personen vermisst wurden. Sofort rüsteten sich die Kameraden mit Atemschutz aus und begaben sich auf die Personensuche. Bei der systematischen Suche im Gebäude wurden die Vermissten schnell gefunden und ins Freie gebracht. Um in die oberen Stockwerke zu gelangen, wurden tragbare Leitern in Stellung gebracht. Bei der Suche ereignete sich ein Atemschutznotfall, so dass ein Rettungstrupp die verunfallten Kameraden suchen und in Sicherheit bringen musste.

Bei diesem Szenario handelte es sich nur um eine Übung, so dass natürlich keine Personen zu Schaden kamen. Die Feuerwehr der Stadt Markkleeberg hat dabei die Zusammenarbeit der 3 Ortsfeuerwehren geübt und ihre Leistungsfähigkeit bewiesen. Der Kreisbrandmeister konnte sich am Einsatzleitwagen ebenfalls ein Bild von der Lage machen. Wir danken der Jugenfeuerwehr für die Darstellung der vermissten Personen und allen Organisatoren des Szenarios, sowie unserem Versorgungstrupp für den anschließenden Imbiss im Gerätehaus Gaschwitz und natürlich allen Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft.

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Brand einer Kellerbox

Geschrieben von Rene Leuckert.

Am 19.07. wurde die Feuerwehr Markkleeberg am späten Vormittag zu einem Kellerbrand in die Städtelner Straße gerufen. Es brannten zwei Kellerboxen in einem Mehrfamilienhaus. Die Brandbekämfung gestaltete sich schwierig, da zunächst die im Keller gelagertern Materialien entfernt werden mussten, um an den Brandherd zu gelangen. Gleichzeitig wurden die über dem Bereich liegenden Wohnungen kontrolliert. Da sich der Brandrauch bereits in der Erdgeschosswohnung ausgebreitet hatte, wurden die Bewohner dem Rettungsdienst vorgestellt. Nach den Restlöscharbeiten und der Belüftung des Treppenhauses konnte der Einsatz gegen 13:30 Uhr beendet werden.

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Weitere Informationen in der Pressemeldung.

 

Brennende PKW am Rathaus

Geschrieben von Rene Leuckert.

Am 15. Juni wurde die Feuerwehr Markkleeberg um 2:26 Uhr alarmiert, nachdem ein Anwohner durch Knallgeräusche geweckt wurde und einen Feuerschein hinter dem Rathaus bemerkte. Die eintreffenden Kräfte stellten den Brand von 4 PKW im Hof fest und leiteten die Brandbekämpfung unter Atemschutz ein. Durch die Vornahme von 3 Strahlrohren wurden die Fahrzeuge gelöscht und es konnte die Brandausbreitung auf einen weiteren PKW verhindert werden. Anschließend konnte die Restablöschung, unterstützt durch die Wärmebildkamera, durchgeführt werden. Um 3:50 Uhr konnten die Kameraden die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Zahlreiche Einsätze nach Unwetter

Geschrieben von Rene Leuckert.

Am 30.05.2017 zog am frühen Abend ein schweres Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturm über Markkleeberg. Dadurch musste die Feuerwehr der Stadt Markkleeberg in der Zeit von 18 Uhr bis etwa 23 Uhr insgesamt 21 Einsätze abarbeiten. Neben der Beseitigung von mehreren umgestürzten Bäumen und dem Auspumpen vollgelaufener Keller war am Rathaus die Sicherung von Geländerteilen notwendig, welche durch den Sturm herabzustürzen drohten. Auch ein umgestürztes Baugerüst musste gesichert werden. Zeitgleich wurden auf dem Störmthaler See 2 Personen vermisst, so dass auch das Rettungsboot zum Einsatz gebracht werden musste. Glücklicherweise wurden die Betroffenen vor Ankunft wieder aufgefunden.

Die Koordination dieser Sonderlage wurde durch die ortsfeste Landfunkstelle im Gerätehaus Markkleeberg-West übernommen. Dadurch war es möglich, die Abarbeitung der Einsätze nach einer Lageerkundung vor Ort zu priorisieren und mit den nötigen Kräften und Mitteln abzuarbeiten.

Für den "unermüdlichen Einsatz der Kameraden" bedankte sich der Oberbürgermeister bereits bei unseren freiwilligen Helfern.

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Gefahrguteinsatz im Job-Center

Geschrieben von Rene Leuckert.

Am 29.03. wurde die Feuerwehr Markkleeberg zum Job-Center alarmiert, da dort aus einem Brief ein unbekannter Stoff rieselte.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr Markkleeberg ließ die betroffene Etage mit rund 30 Personen räumen und übergab die zwei betroffenen Personen der Poststelle an den Rettungsdienst. Dieser war zusätzlich mit dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst vor Ort. Die Feuerwehr Markkleeberg-Wachau wurde alarmiert, um ausreichend Atemschutzgeräteträger zur Verfügung zu haben. Während der Gefahrgutzug Süd des Landkreises Leipzig, sowie der ABC-Erkunder aus Elstertrebnitz an der Einsatzstelle eintrafen und sich auf den Einsatz vorbereiteten, beriet der Einsatzleiter zusammen mit dem ABC-Fachberater der Feuerwehr Markkleeberg-Wachau das weitere Vorgehen. Durch einen Trupp wurde das ausgeschüttete Pulver und der Briefumschlag geborgen und in einem Behältnis fachgerecht gesichert. Der betroffene Raum wurde anschließend notdekontaminiert, verschlossen und versiegelt. Er wurde an den Betreiber mit der Auflage übergeben, den Raum nur nach Freigabe durch das Gesundheitsamt wieder zu öffnen. Der Behälter mit dem Umschlag wurde an die Polizei übergeben, welche ihn im Polizeiposten Markkleeberg sicherten, bis das Landratsamt den Transport nach Chemnitz ins Labor durchführen ließ. So konnte dieser Einsatz gegen 13:30 Uhr mit der Freigabe der betroffenen Etage beendet werden.

(aus Pressemeldung, Text: MR)

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